| Wohn- und Geschäftshaus ausgebrannt |
Das Wohn- und Geschäftshaus der alteingesessenen Handwerkerfamilie Tetzner ist einschließlich der Nebengelasse komplett ausgebrannt.Der Brand entstand wahrscheinlich im Bereich der Sauna am 22. Dezember gegen 18:15 Uhr. Nach leichtem Brandgeruch im Büroraum von Frau Tetzner reagierte sie schnell und ging in das Büro des Chefs, dort wurde gleichfalls Brandgeruch wahrgenommen. Herr Tetzner handelte sofort. Mit einer Maske und Feuerlöscher bekämpfte er den Brandausgangsherd mit Feuerlöschern. Parallel dazu wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Flammen griffen um sich. Nach der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr wurde versucht den Brandherd in Griff zu bekommen. Neben der Luckaer Feuerwehr war auch die Meuselwitzer mit vor Ort. Nach fast vier Stunden Löscharbeiten war der Brand eingedämmt und es schien keine Gefahr weiter auszugehen. Polizei und Feuerwehr verließen den Brandort. Mittlerweile wurde durch die Stadtverwaltung Hilfe zur Übernachtung angeboten. Das Ehepaar Tetzner wollte jedoch in der Nähe bleiben und wurde bei den Nachbarn aufgenommen. In der Stube der Nachbarn war plötzlich gegen 2:15 Uhr am 23. 12. 2012 an den Gardinen Lichtveränderungen zu sehen, die Inge Tetzner feststellte. Sie schrie sofort nach Hilfe. Ein zweites Mal ging das Haus in Flammen auf. Wieder rückten die Feuerwehren an. Trotz Bemühungen der Feuerwehren mit Drehleiter aus Meuselwitz und anderen Gerätschaften konnte das Haus innen nicht mehr gerettet werden. Alles verbrannte. Für die Familie war das ein Riesenschock, aber auch den Feuerwehrleuten war anzusehen, dass sie tief betroffen waren. Hilfe wurde der geschädigten Familie von überall angeboten. Besonders die Nachbarn standen zur Seite. Der Karnevalverein bot mit seinen Mitglieder praktische Soforthilfe an. Auch eine Sammlung wurde am nächsten Tag überreicht. Kleidung, Möbel und viele andere Hilfsangebote gingen ein. Sogar eine Familie aus Grimma, die vor Jahren Direkthilfe bei den Überschwemmungen der Mulde von Tetzners erhielten, boten Unterstützung an. Neben der Solidarität gibt es aber auch Stimmen, die meinen, Versicherungen können alles wieder in Ordnung bringen. Das ist gewiss möglich, aber Familienerinnerungen können nicht ersetzt werden. Vier Wochen nach diesem Ereigniss versucht die Handwerkerfamilie das Geschäft wieder normal zu entwickeln. Die Ausstellungsräume und der Lagerraum wurden mit Elektroenergie und Gas versorgt, um eine kleine Werkstatt, Nähstube, Büro, Toilette und Lagerung zu sichern. Es muss weiter gehen. Entscheidungen wie es mit dem Haus weitergeht, wurden von der Versicherung noch nicht getroffen. Wiederaufbau oder Neubau, das steht noch nicht fest. Straff wird daran gearbeitet, dass spätestens Anfang Februar der Laden wieder geöffnet wird. Viele Luckaer haben bereits Aufträge an die Firma vergeben. Sie wollen so mithelfen, dass das Geschäft wieder in Gang kommt. Für die umfassende Hilfe der Luckaer und anderer möchte sich die ganze Familie herzlich bedanken, so die Geschäftsleute Tetzner. Für die Bemühungen der Feuerwehren dankt die Familie ebenso wie für die erste Unterstützung durch die Stadtverwaltung. Glücklich ist die Familie darüber, dass keiner Schaden genommen hat und alle gesund das Unglück überstanden haben. red
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Das Wohn- und Geschäftshaus der alteingesessenen Handwerkerfamilie Tetzner ist einschließlich der Nebengelasse komplett ausgebrannt.
